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1001 Nacht und Vetternwirtschaft in Trebgast

Aller guten Dinge sind drei. Dies durfte man am Wehlitzer Berg durchaus wörtlich nehmen. Nach dem begeisternden Stück „Diener zweier Herren“ folgten zwei weitere Sondervorstellungen auf der Naturbühne. Freunde, Partner und Mitarbeiter der Firma dechant kamen voll auf ihre Kosten.

Allein der klangvolle Name versprach allergrößten Spaß für Jung und Alt: Mit „Aladin und die Wunderlampe“ stand ein weitbekanntes Stück auf dem Spielplan in Trebgast. Bei dem Märchen aus 1001 Nacht sprühten nicht zuletzt die zahlreichen jungen Akteure, darunter Greta, Hedda und Malin, die Kinder von Theaterregisseurin Anja Dechant-Sundby und ihrem Mann Sigurd, vor schauspielerischem Eifer. Gewandet in farbenprächtigen Kostümen sorgten die kleinen und großen Schauspieler mit ihrem ungezwungenen Spiel für unvergessliche Stunden auf der Naturbühne.

Die farbenfrohe Kulisse sorgte für einen Hauch aus 1001 Nacht (Foto: die naturbühne gGmbh)

Der Inhalt des im Orient spielenden Stücks dürfte vielen noch in Erinnerung geblieben sein. Für den in ärmlichen Verhältnissen aufwachsenden Aladin nimmt sein Leben eine überraschende Wende, als sein vermeintlicher Onkel von einer Lampe erzählt, die in einer dunklen Höhle versteckt ist. Der unsterblich in die Tochter des Sultans verliebte Taugenichts findet dort tatsächlich die alte Leuchte vor, allerdings wohnt darin ein mächtiger Flaschengeist. Einmal befreit, erfüllt er Aladin fortan jeden Wunsch. Doch der Weg zu seiner großen Liebe ist weit. Spätestens als der zweite Flaschengeist erscheint, nimmt das Abenteuer richtig Fahrt auf.

Aladin verstrickt sich in viele Abenteuer und findet die große Liebe (Foto: die naturbühne gGmbh)

Parteiklüngel in der Amtsstube

Während „Aladin und die Wunderlampe“ kleine und große Zuschauer in die farbenfrohe und geheimnisvolle Welt des Orients entführt, spielt die Komödie „Nicht öffentlich“ in heimischen Gefilden. Als Schauplatz der politischen Umtriebigkeiten hat Regisseur Rainer Streng das Rathaus einer oberfränkischen Gemeinde auserkoren.

Die Ausschusssitzung nimmt turbulente Züge an

Die dortige Bauausschusssitzung gerät zur Farce, nachdem der korrupte Bürgermeister seinem Partei-Kumpan ein Grundstück zuzuschustern versucht. Für eben jenes Stück Land liegen aber plötzlich drei weitere Bauanträge auf dem Tisch. Die kommenden Tumulte vor Augen stempelt der Bürgermeister die Sitzung kurzerhand als "nicht öffentlich" um. Doch wer glaubt, dass sich die Situation von nun an normalisiert, der täuscht. Nach dem Konsum von Marihuana-Tee gerät das Treffen endgültig aus den Fugen. Gut, dass Putzfrau Uschi den Durchblick behält.

Die Schauspieler und Gastgeber Alois Dechant holen sich ihren verdienten Applaus ab

Wer das turbulente Stück bis dato noch nicht sehen konnte, hat noch bis Mitte August Gelegenheit, dies nachzuholen. Nähere Infos zum Spielplan finden Sie unter www.dienaturbuehne.de.