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Firma dechant verhilft weltberühmter Galerie zu neuem Glanz

Nach rund sechs Jahren Bauzeit konnte an der Neuen Nationalgalerie in Berlin die Schlüsselübergabe vollzogen werden. Einen maßgeblichen Anteil zur erfolgreichen Sanierung des weltberühmten Bauwerks trug auch die Firma dechant bei.

Außenbereich mit Treppe. Foto: Thomas Bruns

„Wie ein alter Rolls-Royce in neuem Glanz“ titelte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) anlässlich der nun abgeschlossenen Instandsetzung der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Erst kürzlich wurden die Schlüssel an die zuständige "Stiftung Preußischer Kulturbesitz" ausgehändigt. An der feierlichen Zeremonie nahmen unter anderem Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, der Generaldirektor der Staatliche Museen, Michael Eissenhauer, die Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Petra Wesseler und der Leiter der Neuen Nationalgalerie, Joachim Jäger, teil.

Mit Freude und Erleichterung kommentierten die Redner den Abschluss der komplexen Sanierungsarbeiten  an der von Mies van der Rohe entworfenen Ausstellungsstätte. Ihr besonderer Dank galt allen am Bau beteiligten Fachkräften, insbesondere dem mit den Planungen betrauten britischen Stararchitekten David Chipperfield. Dessen Credo „So viel Mies wie möglich, so wenig Eingriffe wie nötig“ lässt sich vor allem an den sichtbaren Gebäudeteilen erkennen. 

Blick von oben auf das Baufeld in der Berliner City

Abbruch erweist sich als Mammutaufgabe

Bevor der ehrwürdige Kulturpalast jedoch in neuer Pracht erstrahlen konnte, bedurfte es unzähliger Vorarbeiten und Eingriffe in die in die Jahre gekommene Architektur-Ikone (erbaut von 1965-68). Der Firma dechant wurde hierbei eine zentrale Verantwortung zuteil.

Auf der Baustelle in der Bundeshauptstadt waren bis zu 100 dechant-Mitarbeiter im Einsatz. Das Leistungsverzeichnis der erweiterten Rohbauarbeiten erstreckte sich von Erd- und Verbauarbeiten, Abbruch- und Entsorgungsarbeiten über Mauer- sowie Beton- und Stahlbetonarbeiten bis hin zur aufwändigen Instandsetzung des Betons – um nur einige wenige Punkte zu nennen, welche unser Team mit vollem Erfolg meisterte.

Die obere Ausstellungsebene während der Bauphase

Ganz einfach hatten es das dhib-Bauteam allerdings nicht. Im Rahmen der Abbrucharbeiten trat eine Betonschädigung zu Tage, mit deren Ausmaß niemand rechnen konnte. Allein für die Schadenskartierung hat das dhib-Bauteam insgesamt rund 7.150 Quadratmeter Wandflächen sowie 14.600 Quadratmeter Deckenflächen auf Schadstellen inspiziert. Die darauffolgende Sanierung entpuppte sich als Mammutaufgabe.

Die restaurierte obere Ausstellungshalle nach der Sanierung. Foto: Marcus Ebener

„Das denkmalgeschützte Bauwerk hatte aber fast an jedem Tag neue Überraschungen für die Planer und die Bauausführenden parat. Nur durch eine gute und konstruktive Zusammenarbeit gelang eine Verjüngung für die nächsten Jahrzehnte nach einer bisherigen Haltbarkeitszeit von fünfzig Jahren“, erklärt dhib-Bauleiter Marek Trembowski. Der Kraftakt hat sich gelohnt. Nun präsentiert sich mit der Neuen Nationalgalerie eines der schönsten Museumshäuser weltweit in neuem Glanz, nicht weniger sehenswert als ein alter Rolls-Royce. Ein Verdienst, zu dem die Firma dechant entscheidend beigetragen hat.

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