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Erweitertes Einsatzspektrum dank Lasertechnik

Wer den Blick durch die riesige dechant-Betriebshalle in Weismain schweifen lässt, bleibt unweigerlich an einer blau-weiß lackierten Anlage hängen. Aus mehreren Einheiten bestehend, vielgliedrig, massiv und elegant zugleich: eine Trumatic L 2530 Plus der Firma Trumpf.

Hinter der eher schlichten Typenbezeichnung verbirgt sich eine sehr vielseitige Anlage zum Laserschneiden. Der Neuzugang im dhib-Maschinenpark wird vor allem in der betriebseigenen Schlosserei eingesetzt. Ein besonderer Vorteil: Der Formgebung beim zweidimensionalen Schneidvorgang sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Zudem eignet sich der Laserstrahl bestens für die Bearbeitung unterschiedlichster Materialien im Fein- und Dickblechbereich.

Die Laserschneidanlage in der Frontansicht

Egal wie komplex die Konstruktion auch ist, der Laserstrahl bereitet alles montagefertig auf. Dank qualitativ hochwertiger Schnittkanten entfällt die Nacharbeit von scharfkantigen Werkteilen weitestgehend. Das spart Arbeitszeit und erhöht somit die Wirtschaftlichkeit des Werkzeugs im Vergleich zu herkömmlichen Arbeitstechniken. Als zusätzliche Aspekte sind hierbei auch die minimalen Rüstzeiten sowie die effektive Steuerungs- und Programmiertechnik zu nennen, die letztlich für eine reibungslose Umsetzung der Zeichnung in ein fertiges Teil sorgt.

Das Display zeigt das Schnittmuster für ein Edelstahlblech 

Viel Power und sehr flexibel

Mit einer Leistung von 3.200 Watt schneidet sich der Laser durch bis zu 20 Millimeter dicken Baustahl. Aber der Laserstrahl kann noch mehr: Etwa Teile zu Identifikationszwecken kennzeichnen, Ankörnungen ins Material einbringen und folienbeschichtete Bleche bearbeiten. Perfekt geeignet für den Sonderschalungsbau im Hause dechant, ebenso wie für die Produktion von Stahlbau- und Ersatzteilen. Dabei ermöglicht der automatische Palettenwechsler auch die Produktion von ganzen Serien bei einem Plattenformat von bis zu 2,50 x 1,25 Meter. 

"Mit der Schneidanlage werden wir noch viel Freude haben", ist sich Maschinenführer Jörg Deuerling sicher. „Die Lasertechnik erspart künftig nicht nur Zeit, sondern erlaubt auch die Herstellung von Teilen, die wir bislang außer Haus fertigen lassen mussten." Wenn das keine guten Aussichten sind. 

Das fertig bearbeitete Edelstahlblech nach dem Schnitt

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