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Firma dechant baut Terminal 3 am Frankfurter Flughafen

Die Firma dechant hoch- und ingenieurbau gmbh hat den Zuschlag für die Rohbauarbeiten des neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen erhalten. Bei einer Nettoauftragssumme in etwa der dreifachen Höhe der bisher größten Baumaßnahme, stellt dies gleichzeitig den mit Abstand wichtigsten Auftrag in der Geschichte des Weismainer Bauunternehmens dar. Der Startschuss für die Arbeiten an Deutschlands größtem Airport soll im Juni 2019 fallen, bereits am 29. April finden die Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung statt.

 
Der Airport Frankfurt/Main zählt mit einer Kapazität von knapp 70 Millionen Fluggästen in 2018 zu den wichtigsten Knotenpunkten im europäischen Luftverkehr. Damit der Standort Frankfurt diesem Rang auch in Zukunft gerecht wird, entsteht derzeit im Süden des Flughafengeländes das neue Terminal 3. Mit der Vergabe der Rohbauarbeiten an die Firma dechant setzt die Fraport AG einmal mehr auf die Expertise des oberfränkischen Unternehmens. Beide Partner haben in den Jahren zuvor bereits erfolgreich zusammengearbeitet, wie dhib-Geschäftsführer Peter Dechant unterstreicht: „Wir sind sehr froh, dass uns mit der Fraport AG ein fairer Partner das Vertrauen bei diesem Meilensteinprojekt geschenkt hat. Unser leistungsstarkes Team steht bereit für den größten Auftrag in der Firmengeschichte.“

Offizielle Vertragsübergabe am Flughafen Frankfurt (v. links): Michael Fichinger, Planer des Büros W&W, Wolfgang Lohde, Geschäftsführung FAS, Thomas Dechant, Peter Dechant, Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG, Stefanie Pudwitz, Geschäftsführung FAS, Manfred Stauss, Projektsteuerer APS-T3, Günther Marzog, Sascha Hempel, Geschäftsführer APS-T3, Matias Wenzel, Inhaber und Geschäftsführer W&W.

 

Meilensteinprojekt in Frankfurt

Das Terminal 3 setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Ab dem Jahr 2023 sollen hier 21 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Das Hauptgebäude und die drei Flugsteige umfassen eine Gesamtfläche von 403.000 Quadratmeter. Die Grundfläche von Terminal 3 entspricht mit 149.000 Quadratmeter etwa der Größe von 22 Fußballfeldern. Bis zu 100 Check-in-Schalter und Drop-off-Points werden im ästhetisch anspruchsvollen und von großzügigen Glasflächen gesäumten Hauptgebäude entstehen. Hier finden zukünftig neben der An- und Abflughalle auch die administrativen Bereiche, die zentralen Sicherheitskontrollen, der 6.000 Quadratmeter große Marktplatz sowie die Lounges ein Zuhause. In den Untergeschossen ist Platz für operative Flächen und wichtige technische Einrichtungen wie etwa der hochmodernen Gepäckförderanlage.

 

Das neue Terminal in einer visualisierten Ansicht (Foto: Fraport AG)

Dank effizienter Bauweise und moderner Technik kann die Heizenergie auf ein Minimum reduziert werden. Einige Daten zur Bauleistung der Firma dechant unterstreichen die imposanten Dimensionen des Projekts. Demnach verbaut das dhib-Team rund 270.000 Kubikmeter Beton und 59.000 Tonnen Betonstahl, fertigt insgesamt 713.000 Quadratmeter Schalung und 6.700 Kubikmeter Mauerwerk an. Die Firma dechant untermauert mit diesem prestigeträchtigen Auftrag ihre Stellung unter den führenden Branchenvertretern Deutschlands.

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