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Einweihung des neuen Asylbewerberheims

Steigende Flüchtlingszahlen, begrenzte Aufnahmekapazitäten, fehlende Integration – die Asylpolitik in Deutschland stößt an ihre Grenzen. Probleme entstehen vor allem dann, wenn Flüchtlinge in abgeschotteten Containern isoliert werden. Dass die Eingliederung von Menschen in Not auch ein Zugewinn sein kann, zeigt sich am Beispiel Weismain. Das Jurastädtchen setzt auf Integration statt Ausgrenzung. In der bestehenden Einrichtung mit aktuell 140 Bewohnern klappt dies hervorragend.
Der soeben fertiggestellte Neubau bietet ab sofort Platz für 90 zusätzliche Flüchtlinge.

 

Seniorchef Alois Dechant (2. v. li.) mit den Geistlichen sowie Vertretern der Bezirksregierung bei der Einweihung der neuen Asylbewerberunterkunft in Weismain

Familienzimmer, Gebetsraum, Spielbereiche, Gemeinschaftsküchen, dazu Solarstrom, Fußbodenheizung und ein ausgeklügeltes Brandschutzkonzept: die neue Flüchtlingsunterkunft verbindet auf drei Etagen modernste Technik mit freundlicher Architektur. Das Besondere daran: vom Spatenstich bis zur Einweihung sind gerade einmal drei Monate vergangen. Das von der Firma dechant hoch- und ingenieurbau in Rekordzeit errichtete Gebäude dient fortan als Prototyp für weitere Asylbewerberunterkünfte. Indes hat die Regierung mit der Dechant-Tochterfirma Akurat einen Mietvertrag über zehn Jahre abgeschlossen.

Die Gäste konnten sich bei einer Begehung ein Bild von den Räumlichkeiten machen.

Vor Ort stehen den Neuankömmlingen großzügige Grünflächen, ein Spielplatz sowie der angrenzende Bolzplatz zur Verfügung. Für eine möglichst reibungslose Eingliederung sorgen in  Weismain die „Aktiven Bürger“ um Dagmar Dietz ein. Egal ob Behördengänge, Deutschkurse oder Erkundungstouren – die ehrenamtlichen Helfer leisten seit Langem vorbildliche Arbeit.

Dagmar Dietz von den Aktiven Bürgern im Interview mit Radio Eins.

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