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Bauministerin besucht Münchener Großbaustelle

Das Corona-Virus legt derzeit große Teile des öffentlichen Lebens lahm. Grund genug für Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer, sich ein Bild von der Situation auf der größten staatlichen Baustelle des Freistaats zu machen.

Der Himmel über dem Münchener Leonrodplatz zeigte sich zum Besuch von Ministerin Schreyer von seiner strahlend blauen Seite. Drehende Hochbaukräne, rund 160 emsige Arbeiter, dazu der typische Baulärm – auf den ersten Blick herrscht „Business as usual“ auf der momentan größten staatlichen Baustelle Bayerns. Die Arbeiten laufen tatsächlich weiterhin auf Hochtouren, allerdings unter erschwerten Bedingungen, wie dhib-Projektleiter Matthias Beerweiler erläutert. Demnach gelte es, dieses komplexe Bauprojekt unter verschärften Auflagen voranzubringen. So habe man etwa in Eigenregie Schutzmasken produzieren lassen, die fortan die Sicherheit der am Bau beteiligten erhöhen sollen. Alles in allem keine einfache Situation für das dhib-Bauteam, das sich einer großen Herausforderung gegenüber sieht. 

54 Sitzungssäle an einem zentralen Ort

Dass dieses Unterfangen derzeit sehr gut gelingt, ist an der Reaktion von Bauministerin Schreyer abzulesen: „Ich bin beeindruckt, wie gut die Herausforderungen auf dieser Baustelle gemeistert werden.“ Ein Lob aus berufenem Munde, das unserem Team in Anbetracht der herausfordernden Umstände sicher gut tun wird. Laut Minsterin Schreyer sei die Fortführung notwendiger Baumaßnahmen gerade in der aktuell schwierigen Lage wichtig. Dabei stehe die Gesundheit der Arbeiter an erster Stelle.

Der Bau des neuen Strafjustizzentrums ermöglicht in Zukunft die örtliche Zusammenlegung der  einzelnen Behörden der Landeshauptstadt. Auf dem knapp 40.000 Quadratmeter großen Areal am Leonrodplatz werden insgesamt sieben Behörden untergebracht. Dabei entstehen 54 Sitzungssäle – darunter auch einer der größten in ganz Deutschland. Die Bauarbeiten für das rund 330 Millionen Euro teure „Schlaraffenland für die Münchner Justiz“ (Markus Söder), sollen bis zum Jahr 2024 abgeschlossen sein.

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